Road to Baskerville …

Leipzig-Schleußig, Dezember 2013. © Matthias Puppe

Leipzig-Schleußig, Dezember 2013

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Das alles und noch viel mehr

Heutzutage wird viel zu wenig gesungen. Deshalb: ein Lied!.

Melodie: Rio Reiser „König von Deutschland“

Nach jedem Spieltag wenn der Beckmann quakt,
mach ich mir ein Pils auf und krieg nen Herzinfarkt,
so kann das doch nicht immer immer weiter gehen,
ich will doch eigentlich nur mal wieder Fußball sehen.

Dann frag ich mich jammernd, wie das wohl wäre,
wenn man mich morgen zum obersten Chef erklärte,
ich würde wohl den ganz Mist zum Teufel jagen
und hinterher erst nach den Konsequenzen fragen

Das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen
damit Fußball wieder König wär
das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen
damit Fußball wieder König wär

Als erstes würde ich den Fans im Stadion sagen,
künftig geht’s den Leuten richtig an den Kragen,
die Euch nur für ein bisschen Atmosphäre brauchen,
ansonsten aber bei jedem roten Lichtlein fauchen.

Und da wir schon dabei sind gleich noch hintenher,
gibt es keine Sitzplatzschalen in der Kurve mehr,
denn wer braucht schon Stühle wenn er lauthals singt und lacht,
und den Gegner schmäht bis der sich in die Buchse macht.

Das alles und noch viel mehr

Später würd’ ich den Experten hinterm Mikro erzählen,
sie dürften uns nicht mehr mit ihrem Schwachsinn quälen,
ich will auch kein Klischee mehr über Brasilien hören,
wo sie uns angeblich artgerecht mit Zauberei betören.

Stattdessen muss der Töppi seinen Strohrum teilen,
oder gleich mit der Bagage in die Klapse eilen,
denn wer braucht schon Kommentare vom Spielfeldrand,
wenn die klingen wie im permanenten Rauschzustand.

Das alles und noch viel mehr

Zu guter Letzt würde ich das viele Geld entwerten,
mit dem die guten Samariter hier so um sich werfen,
dann wär’ ihr neues Hobby ein Verlustgeschäft,
bei dem sich rein gar nichts mehr verkaufen lässt.

Am Ende des Lieds zählt wieder nur der Groschen,
den wir bringen ins Stadion, alle Jahre und Wochen,
manch’ Kicker mag das Moos zu sehr vermissen,
der muss sich dann ins Showgeschäft verabschieden.

Das alles und noch viel mehr

Der Grinsehund

Ein paar Jahre lang wohnte ich mit einer Katze zusammen, die sich äußert gern auf ihre Hinterpfoten stellte, um dann mit der linken Pfote mir entgegen zu winken. Jenen roten Kater kann ein gewisser Smiley Riley allerdings in Sachen Drolligkeit noch in den Schatten stellen. Auf folgendem Foto sieht man den Pudel beim Geburtstagsfresschen.

Smiley Riley (Picture: Maureen Rivolo/Rex)

Mehr über Smiley steht bei www.metro.co.uk.

Dank an Gisela Topf für den Hinweis.

Ein Schrein für: Henrik Larsson

Auch ohne gegebenen aktuellen Anlass muss ich wieder einmal vor einem meiner liebsten Fußballer aller Zeiten niederknien. Das folgende, sehr schöne Video bringt die Argumenten für einen Larsson-Schrein in meinem nicht vorhandenen Bastel-Party-Keller, wie ich finde, perfekt auf den Punkt.

Für Unbedarfte des schottischen Fußballs: Larsson konnte die jahrelange Dominanz der Glasgow Rangers (blaue Trikots) fulminant beenden und führte Celtic Glasgow (Grün-Weiß) nicht nur zu reihenweise Derbysiegen und Meisterschaften, sondern auch ins Europacup-Finale. Henrik Larrson ist inzwischen 38 Jahre alt und lässt seine Karriere in der Heimat bei Helsingborg IF ausklingen.

Konzerttipp: Me An The White Tiger

PartyAm kommenden Samstag feiern die Discotizer Me And The White Tiger im Ilses Erika (Beginn 23 Uhr) ihr Konzertdebüt. Mit etwas Beflissenheit in Leipziger Popmusik-Geschichte lässt sich die Formation schnell als eine Art Supergroup hiesiger Dancefloor-Sterne vergangener Tage ausmachen: Zu den Tigern gehören neben Stefan Kopielski und Timo Lurgenstein (früher Galan Pixs) auch Susi Kemmer (ex-The Caine, SUI) und Carsten Schulze (Tafka CS). Das Tiger-Debütalbum „Hedonist“ wartet bei Motor Digital in den Startlöchern und ein schickes Musikvideo gibt es natürlich auch schon.

Näheres zur Band steht übrigens auch im Bandportrait der LVZ. 🙂