Was erlauben Oper?

Gossip

Da wackelt das Gebälk: Nachdem sich das in Centraltheater umbenannte Schauspielhaus hier in Leipzig unter neuem Intendanten zur provokanten Theater-Event-Sonstewas-Baustelle entwickeln will, stehen auch andere städtische E-Kultur-Bunker scheinbar unter einem regelrechten Skandal-Zugzwang. Man will schließlich auch modern sein.

In der bisher für meterdicke Staubschichten bekannten Oper Leipzig konnte man am vergangenen Wochenende beispielsweise den ersten größeren Aufreger mit einer Neuinszenierung von Richard Wagners fliegendem Niederländer herbeizaubern. Ein bisschen Nackedei-Posing hier, etwas Zuchttier-Gemetzel dort – und schon spuckt das ach so kulturell anspruchsvolle Publikum wie geplant Gift und Galle, droht in Leserbriefen an die Lokalpresse gar mit Schadensersatzklagen gegen den Interims-Intendanten.

Endlich werden meine Steuergelder mal zweckdienlich eingesetzt!

Nachzulesen ist der Leipziger „Opern-Skandal“ in den Premieren-Rezensionen in der Leipziger Volkszeitung. und bei Lizzy-Online.

Die besten LVZ-Leserreaktionen sind hier zusammengefasst.

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