Setun-Projekt vs. NSA-Superrechner

Foto: Андрей КуликовDie NSA baut einen neuen Supercomputer, heißt es. Einen Rechner, der alle uns bisher bekannten Digital-Systeme an Komplexität und Schnelligkeit um Längen übertreffen soll. Beim Lesen der Meldungen darüber fiel mir wieder das Setun-Projekt der Sowjets ein, von dem mir Schulfreund und HGB-Absolvent Francis Hunger vor Jahren einmal erzählte.

Ende der 1950er forschten die Russen offenbar an einem Computersystem, das bei der Berechnung zusätzlich zu den binären Einsen und Nullen noch eine dritte Variable nutzte. Das sogenannte Terniär-System wurde allerdings vom obersten Sowjet irgendwann eingestampft. Noch heute soll es in Moskau dennoch Experten-Kongresse geben, die über die Möglichkeiten des Setun-Projekts (benannt nach einem Flüsschen in der Nähe von Moskau) sinnieren, erzählte mir Francis damals.

Einer der Vorteile von ternären Rechnern gegenüber den uns bekannten binären soll kürze Zahlenketten sein – die auch schnellere Rechenprozesse zur Folge hätten. Francis hat zum Thema auch ein Buch geschrieben, dass man hier bestellen kann.

Mehr zum Setun auch bei Wikipedia.

Das alles und noch viel mehr

Heutzutage wird viel zu wenig gesungen. Deshalb: ein Lied!.

Melodie: Rio Reiser „König von Deutschland“

Nach jedem Spieltag wenn der Beckmann quakt,
mach ich mir ein Pils auf und krieg nen Herzinfarkt,
so kann das doch nicht immer immer weiter gehen,
ich will doch eigentlich nur mal wieder Fußball sehen.

Dann frag ich mich jammernd, wie das wohl wäre,
wenn man mich morgen zum obersten Chef erklärte,
ich würde wohl den ganz Mist zum Teufel jagen
und hinterher erst nach den Konsequenzen fragen

Das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen
damit Fußball wieder König wär
das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen
damit Fußball wieder König wär

Als erstes würde ich den Fans im Stadion sagen,
künftig geht’s den Leuten richtig an den Kragen,
die Euch nur für ein bisschen Atmosphäre brauchen,
ansonsten aber bei jedem roten Lichtlein fauchen.

Und da wir schon dabei sind gleich noch hintenher,
gibt es keine Sitzplatzschalen in der Kurve mehr,
denn wer braucht schon Stühle wenn er lauthals singt und lacht,
und den Gegner schmäht bis der sich in die Buchse macht.

Das alles und noch viel mehr

Später würd’ ich den Experten hinterm Mikro erzählen,
sie dürften uns nicht mehr mit ihrem Schwachsinn quälen,
ich will auch kein Klischee mehr über Brasilien hören,
wo sie uns angeblich artgerecht mit Zauberei betören.

Stattdessen muss der Töppi seinen Strohrum teilen,
oder gleich mit der Bagage in die Klapse eilen,
denn wer braucht schon Kommentare vom Spielfeldrand,
wenn die klingen wie im permanenten Rauschzustand.

Das alles und noch viel mehr

Zu guter Letzt würde ich das viele Geld entwerten,
mit dem die guten Samariter hier so um sich werfen,
dann wär’ ihr neues Hobby ein Verlustgeschäft,
bei dem sich rein gar nichts mehr verkaufen lässt.

Am Ende des Lieds zählt wieder nur der Groschen,
den wir bringen ins Stadion, alle Jahre und Wochen,
manch’ Kicker mag das Moos zu sehr vermissen,
der muss sich dann ins Showgeschäft verabschieden.

Das alles und noch viel mehr

Der Grinsehund

Ein paar Jahre lang wohnte ich mit einer Katze zusammen, die sich äußert gern auf ihre Hinterpfoten stellte, um dann mit der linken Pfote mir entgegen zu winken. Jenen roten Kater kann ein gewisser Smiley Riley allerdings in Sachen Drolligkeit noch in den Schatten stellen. Auf folgendem Foto sieht man den Pudel beim Geburtstagsfresschen.

Smiley Riley (Picture: Maureen Rivolo/Rex)

Mehr über Smiley steht bei www.metro.co.uk.

Dank an Gisela Topf für den Hinweis.